Der Diemelsee – Das Tor zu Freizeit, Kultur und Sport mit vielen abwechslungsreichen Ausflugsmöglichkeiten. Eintauchen in ein Besucherbergwerk oder Flanieren in der historischen Barockstadt Bad Arolsen? Die Hansestadt Korbach besuchen oder mit der ganzen Familie die Freizeitwelt Willingen erkunden?

Besucherbergwerk Grube Christiane

mit interaktivem Info-Center

Erlebet die Geschichte des Eisenerz-Bergbaus in Adorf und den Neubeginn des Besucherbergwerks Grube Christiane.

Glück auf!

Grube Christiane – Faszinierende Welt nicht nur “unter Tage”…

Der Schatz, der bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts noch in der Grube Christiane geborgen wurde, war Eisenerz.

Wie konnte hier überhaupt Eisenerz entstehen, wie wurde er geborgen und wie hat sich der Abbau in den letzten 800 Jahren verändert?

Bredelarer Strasse 30
34519 Diemelsee
Tel.: +49 (0)5633 – 5955
oder +49 (0)5633 – 91133
E-Mail: grube-christiane@t-online.de

Aktuell: Das Besucherbergwerk bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Führungen

April bis Ende Oktober:
Mittwochs u. samstags: 13 – 17 Uhr
Sonn- u. feiertags: 10 – 17  Uhr

Juni, Juli, August:
zusätzlich montags: 13 – 17 Uhr

Letzte Führung immer um 16 Uhr!

Die Führungen dauern ca. 1,5 Stunden. Die Temperatur unter Tage beträgt ganzjährig 9° Celsius. Festes Schuhwerk und warme Bekleidung sind empfehlenswert. Helm und Schutzjacke werden gestellt.

Sonder- und Gruppenführungen (mit Anmeldung)

Zusätzlich sind nach Voranmeldung Sonder- und Gruppenführungen (ab 12 Pers.) über das unten stehende >> Kontaktformular möglich. Bitte richtet eure Voranmeldung mindestens 5 Tage vor dem von euch geplanten Besichtigungstermin an uns.

Die geführten Besichtigungen dauern ca. 1,5 Stunden. Die Temperatur unter Tage beträgt ganzjährig 9° Celsius. Festes Schuhwerk und warme Bekleidung sind empfehlenswert. Helm und Schutzjacke werden gestellt.

Von April bis Oktober Spannendes Unter Tage entdecken

Der Schatz, der bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts noch in der Grube Christiane geborgen wurde, war Eisenerz. Wie konnte hier überhaupt Eisenerz entstehen, wie wurde er geborgen und wie hat sich der Abbau in den letzten 800 Jahren verändert?

Diese und viele andere Fragen werden eindrucksvoll von den Kumpel beantwortet, beschrieben und dargestellt. Zu sehen und zu erleben, wie die Bergmänner früher das Eisenerz abgebaut haben, ist ein echtes Erlebnis!

Ausgestattet mit Helm und gelber Schutzjacke geht es mit einem ehemaligen Kumpel 90 Minuten in den Berg. Richtige Bergwerksatmosphäre kommt bei den Erzählungen und hautnahen Darstellungen über den Arbeitsalltag der früheren Jahrhunderte und den rotschimmernden Eisenerz im Felsmassiv auf. Auch die eine oder andere Anekdote wird bei den Führungen zum Besten gegeben.

Interaktives Info-Center

Und wer möchte kann sich auch gerne einmal selber in den alten Abbaumethoden versuchen. Im interaktiven Info-Center kann vor oder nach der Führung anhand von zahlreichen spannenden Mitmachstationen, Filmen und Bildern die Entstehung des Eisenerzes, dessen Abbau und der Arbeitsalltag der Kumpel hautnah erlebt werden.

Übrigens: Das Bergmannsdenkmal zur Erinnerung an den Bergbau, der am 16. April 1963 eingestellt wurde, befindet sich in der Ortsmitte von Diemelsee-Adorf.

Wir laden euch herzlich zu einer geführten Besichtigung in unser Besucherbergwerk und das Info-Center ein!

Geschichtliches

In der Gliederung der Menschheitsgeschichte ist nach der Steinzeit und der Bronzezeit die Eisenzeit die dritte große, nach dem verwendeten Material zur Werkzeugherstellung benannte Periode. Die Eisenzeit begann etwa 800 v. Chr.

Die älteste urkundliche Erwähnung vom hiesigen Bergbau ist datiert auf den 5. Januar 1273.

Theodoricus und Hermannus von Tregel und Hermannus und Albertus von Esbyke (örtliche Adelsgeschlechter) verzichteten zu Gunsten des Klosters Bredelar auf Ansprüche aus ihrem väterlichen Erbe.

„Dem Kloster“ wurden in diesem Vergleich die Weiderechte, der Auftrieb des Viehs und der Zugtiere am Arneslyth (Arnstein, ein Hügel im Rhenetal) zugestanden, während die adligen Herren die Nutzung des gerodeten Waldes und des Metalls unter der Erde für sich und ihre Nachkommen beanspruchten.

Die Martenbergklippe – auch liebevoll “Rosenschlösschen” genannt- ist vom Hessischen Landesamt für Denkmalpflege als geologisches Naturdenkmal eingetragen und vom Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie als Geotop in die Geotop-Liste des Landes Hessen aufgenommen. Sie zählt weltweit als die Typ-Lokalität der Adorf-Stufe.

Die ehemalige Eisenerzpinge am Martenberg zeigt in einzigartiger Weise die Sedimentation auf einer submarinen Tiefenschwelle während des Mittel- bis Ober-Devons vor ca. 380-360 Millionen Jahren.

Vulkanisches Gestein: Adorf lag während der erdgeschichtlichen Epoche des Mittel-Devons vor etwa 380 Millionen Jahren im Bereich eines tieferen Meeresbeckens. Zu dieser Zeit, in der Givet-Stufe setzte ein starker Vulkanismus mit der Förderung basaltischer Laven und Tuffe ein. Von diesem Vulkanismus zeugen die mächtigen vulkanischen Gesteine.

Die detaillierte Chronik des Knappenverein Adorf e.V. finden Sie
>> hier.

Vorsitzender: Erhard Rettig
Stellvertreter: Martin Bick
Kassierer: Steffen Bieker
Schriftführer: Hans Hiemer
Beisitzer: Sebastian Bangel, Hartmut Bienert, Friedhelm Figge, Herbert Kalbfuß

  • In Adorf und Umgebung wurden fast 240 Bergwerke von den Einwohnern betrieben. Es waren Bergleute, die nachweislich 1674 dem Aufsichtspersonal des Amtes Eisenberg unterstanden.
  • Mit Sicherheit kann man davon ausgehen, daß die seit 1743 bestehenden “Bruderschaften” die Vorläufer des Knappenvereins sind.
  • So ergab sich frühzeitig eine Verbindung unter den Bergleuten, die sich 1875 zu einem Knappenverein zusammenschlossen.
  • 1890 wurde die heute noch vorhandene Fahne angeschafft.
  • Nach Schließung der Grube Martenberg im Jahre 1917 und dem dadurch bedingten Verlust des Arbeitsplatzes bestand unter den ehemaligen Bergleuten nur noch eine lockere Verbindung.
  • Am 14. Februar 1926 trafen sich 46, der noch lebenden Kameraden der früheren Grube Martenberg und Ekkefeld zur Neugründung des „Knappenvereins Adorf und Umgegend“ mit dem Ziel, die uns von der Gewerkschaft Aplerbeck geschenkte Fahne hochzuhalten.
  • Nach Neubeginn der Eisenerzförderung 1936 vergrößerte sich der Mitgliederbestand. Nach dem zweiten Weltkrieg ruhte erst einmal das Vereinsleben.
  • 1948 fanden sich aber die Bergleute wieder zusammen und wählten einen neuen Vorstand.
  • Nach Schließung der Grube Christiane 1963 blieb der Knappenverein bestehen.
  • Seit 1978 war es das Bestreben des Knappenvereins Adorf, aus den noch erhaltenen Stollen ein Besucherbergwerk zu errichten. Die Bemühungen scheiterten zuerst, weil es an finanzieller Unterstützung fehlte.
  • Im September 1984 konnte mit den Arbeiten zum heutigen Besucherbergwerk begonnen werden.
  • Am 17. Mai 1986 fand die Eröffnung statt.

Auch im neuen Jahrtausend ist der Knappenverein sehr aktiv:

  • So wurde im Jahre 2000 eine neue Fahne angeschafft.
  • Außerdem wurde 2001 der Eingangsbereich zum Pferdestollen neu gestaltet und feierlich eingeweiht.
  • Im selben Jahr enthüllte der Knappenverein auf dem Dorfplatz in Adorf eine bronzene Bergmannsstatue. Sie erinnert an die über 800 jährige Geschichte des Adorfer Bergbaus.
  • In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Diemelsee und dem Sponsor Heino Klemme konnte der Knappenverein 2007 an jedem Ortseingang in Adorf Hinweistafeln aufstellen. So wird jeder Besucher der Ferienregion Diemelsee auf die Eisenerz-Geschichte rund um den Martenberg hingewiesen.
  • 2016 feierte der Knappenverein das 30-jährige Bestehen des Besucherbergwerkes Grube Christiane.

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Sonderführung durch die Grube Christiane

Wir freuen uns auf eure Anmeldung!

Ab 12 Personen sind nach Voranmeldung Sonder- oder Gruppenführungen möglich.

Füllt einfach das Formular aus und mailt es an uns. Wir setzen uns umgehend mit euch in Verbindung. 

Bitte beachtet:

  • Eure Anmeldung wird erst mit unserer Bestätigung verbindlich. 
  • Bitte klickt nur einmal und wartet die Bestätigung ab. 
  • Bitte meldet euch mindestens 5 Tage vor eurem Wunschtermin bei uns an!

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